Geschäftstreffen

Alle Module im Überblick

"Alles liegt im Anfang."

lautet die vielleicht wichtigste Grundregel aller systemischen Denkansätze. Ganz besonders gilt das für Menschen und Unternehmen: Wie der erste Tag, die erste Woche, die ersten 2-3 Monate im neuen Job laufen, davon hängt fast immer die weitere Entwicklung des Mitarbeiters in seiner künftigen Laufbahn ab. Gab es ein On-Boarding oder wurde man als „Neuer“ mehr oder weniger orientierungslos ins kalte Wasser geworfen? War die Führung von Beginn an konsequent, klar und unterstützend oder eher laissez faire? Habe ich gelernt, den Tag entlang meiner wichtigsten Kernaufgaben zu organisieren oder einfach nur To-do-Listen abgearbeitet? 

 

Von all dem hängt es ab, wie gut organisiert, motiviert und effektiv – sprich wie fokussiert Menschen ihre Arbeitsalltag gestalten können. Und nicht zuletzt bestimmt der Beginn ganz wesentlich, wie gut Führung, Entwicklung und Resilienz in all den Jahren danach funktionieren.

 Die wichtigsten Basics dazu sind drei Hauptaspekte:

 

Persönlichkeit
und
Selbst-Bewusstsein
Wie gut kenne ich mich selbst, meine Stärken, meine Potenziale, meine Denk- und Verhaltensmuster.
Eigenorganisation
und
Resilienz
Kommunikation
und
Feedback
Wie gut kann ich zuhören, wie klar bin ich in meiner Kommunikation? Ist meine Kommunikation lösungs- oder konfliktorientiert?
Gebe ich meinen Terminen Priorität oder meinen Prioritäten Termine? Erlebe ich ständig das Gefühl von „im Hamsterrad“ oder „Flow“?

Das BeFocused-Bootcamp soll genau das: Mitarbeitern, die entweder neu ins Unternehmen kommen oder noch nie Gelegenheit zu so einer Basisausbildung in Selbstführung, Selbstorganisation und Selbstwirksamkeit hatten für die täglichen Herausforderungen fit zu machen.

Abstrakter Hintergrund

WELCOME...

Persönlichkeit & Selbstführung

Modul 1

Wie gesagt: „Alles liegt im Anfang“. Das gilt auch für das Bootcamp und jede andere Entwicklungsmaßnahme. Für einen erfolgreichen Entwicklungsprozess gibt es ein paar Kriterien, die wesentlich darüber entscheiden können, ob der Transfer in den Alltag gelingt oder eher nicht. Dazu gehören,…

 

  1. Von Beginn an ein individuelles Lernziel mit jedem Teilnehmer zu vereinbaren: Was genau soll am Ende des Bootcamps anders, besser, weiter entwickelt sein? Woran werden die Teilnehmer das selbst erkennen können? Wie sehr sind sie mit sich selbst „comitted“, sich für dieses Ziel einzusetzen? Denn die Energie folgt dem Fokus, und Fokus ist (fast) alles im BeFocused-Bootcamp.

  2. Es braucht eine permanente Begleitung, regelmäßig Feedback und unterstützende Maßnahmen beim Transfer. Um das sicher stellen zu können führen wir erstmals den „Talent Coach“, ein Online Tool für 360 Grad-Feedback ein, das die Teilnehmer während des gesamten Lehrgangs und darüber hinaus (gesamt 12 Monate ab Bootcamp-Start) begleitet. Mindestens 2 selbst organisierte Peergroups und 1 Performance-Session (Einzelsetting) sollen vor allem den Transferprozess in den Arbeitsalltag unterstützen.

  3. Spätestens mit Ende des Bootcamps braucht es eine Reflexion des Lern- und Entwicklungsziels, das jeder Teilnehmer zu Beginn mit sich selbst „comitted“ hat: Habe ich mein Ziel erreicht? Woran kann ich das erkennen? Wenn nicht, was hat mich gehindert und vor allem: Was hilft mir beim nächsten Mal, meine Ziele zu erreichen. Auch dafür ist im letzten Modul ein Seminarblock fix vorgesehen. 

 

 

Das Ziel:

 

  • Start in das Bootcamp

  • Persönliches, individuelles Lern- und Entwicklungsziel definieren

  • Bei sich selber ankommen und sich selber besser kennen lernen

  • Die Grundlagen menschlichen Verhaltens verstehen

  • Mit „Talent Coach“ (Tool für Feedback) starten

 

Inhalte: 

 

  • Das Modell der logischen Ebenen

  • Grundlagen zu Wahrnehmung & Bewertung

  • Reiz-Reaktionsmuster

  • Umgang mit Veränderung

  • Persönliche Werte

  • Selbstbild- Fremdbild-Abgleich (Einführung zu Talent Coach)

Abstrakter Hintergrund

TO...

Modul 2

Eigenorganisation & Resilienz

Manchmal gibt es Zusammenhänge, die zwar offensichtlich und trotzdem nicht auf den ersten Blick erkennbar sind – besonders dann nicht, wenn sie einen selbst betreffen. Das gilt auch für den Zusammenhang zwischen Eigenorganisation und Resilienz: Viele Menschen beklagen sich über zu viele Belastungen, sind mit dem Abarbeiten von To-do-Listen beschäftigt, strampeln sich den ganzen Tag ab und haben dennoch am Abend das Gefühl, „nichts weiter gebracht zu haben“. Das ist eines jener Muster, die früher oder später ins Burnout führen müssen. Und ja: einige Menschen haben tatsächlich zu viel Verantwortung, zu viele Aufgaben und zu wenig eigenen Gestaltungsspielraum, als dass sie etwas dagegen tun können. 

 

Sehr häufig hat die Überlastung aber auch damit zu tun, dass der Kalender mit Terminen vollgestopft wird oder nach dem first-in-first-out-Prinzip einfach versucht wird, To-do-Listen abzuarbeiten und dabei den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Zurufe von außen („Wir müssen dringend…! Kannst du das bitte schnell erledigen?“) verstärken das Gefühl, fremdbestimmt und im Hamsterrad hilflos ausgeliefert zu sein.

 

Eine gute Eigenorganisation, ein klarer Blick auf die eigenen Prioritäten und einfachste Planungstechniken können hier massiv Abhilfe schaffen und so für dauerhafte Resilienz sorgen. Was dann noch an zu viel Belastungen übrig bleibt ist dann ein Fall für NLR® - das bewährte Konzept des neurolinguistischen Resilienztrainings.   

 

 

Das Ziel:

 

  • Die eigenen Arbeitsabläufe systematisch verstehen

  • Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität verinnerlichen

  • Klarheit über die Prioritäten im eigenen Arbeitsablauf bekommen

  • Den Arbeitsalltag so organisieren, dass die Resilienz dauerhaft erhalten bleibt

  • Besseren Umgang mit Themen, die man selber nicht beeinflussen kann, lernen 

 

Inhalte: 

 

  • Warum der Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität wichtig ist

  • Basistools aus dem Zeitmanagement

  • Der Wert von Zielen

  • Das Pareto-Prinzip und das Eisenhower-Modell

  • Planung mit der ALPEN-Methode

  • Das Problem mit To-do-Listen

  • NLR® - Das Resilienzmodell

  • Praktische Tipps und Tricks für den Alltag

Abstrakter Hintergrund

YOURSELF....

Modul 3

Kommunikation & Feedback

Unklare Kommunikation, fehlendes oder wenig motivierendes Feedback, häufige Konfliktvermeidung uvm. sind oft alltäglich und kosten gleichzeitig massiv Performance: Fragen, die nicht gestellt werden, Vorannahmen über Andere, Erwartungen die nicht ausgesprochen werden usw. sind wie Sand im Getriebe einer Organisation. Für ein Team können sie zu Performance-Killer werden. 

 

Genau dieses Bewusstsein soll im 3. Modul des BeFocused geschaffen werden plus einfache Methoden, damit Kommunikation auch oder gerade in schwierigen Situationen besser funktioniert: Lösungsorientierung, Wertschätzung und Klarheit in der Kommunikation sind die Schlüsselfaktoren.

 

Das Ziel:

  • Das Wesen guter Kommunikation verstehen

  • Die eigenen Kommunikationsmuster erkennen

  • Verbindlichkeit und Klarheit in der Kommunikation vermitteln

  • Einen nützlichen Umgang mit Feedback lernen

 

Inhalte: 

 

  • Grundlagen der Kommunikation

  • Aktiv zuhören 

  • Aktive Gesprächsführung

  • Rapport – Pacing – Leading

  • Vollbotschaften als Konzept für schwierige Gespräche

  • Feedback – das „Kraftfutter der Champions“

  • Persönliche Analyse der eigenen Stärken mit Hilfe des „Talent Coach“-Tools

WIE AUS EINEM LEHRGANG EIN

BOOTCAMP WIRD

Schon vor Beginn des Bootcamps Start mit dem „Talent Coach“ (Online-Tool)
Definition eines individuellen Lern- und Entwicklungsziels für jeden und jede TeilnehmerIn
Angebot einer Performance-Session (Einzelsetting) für den Transfer in den Alltag
Laufendes Feedback durch „Talent Coach“ mit Zwischenergebnis am Ende des Lehrgangs
Auswertung „Talent Coach“ 12 Monate nach Start des Bootcamps
5 Tage „Jobscreening“ zwischen Modul 1 und Modul 2
Mindestens 1 Peergroup zwischen den Modulen (insgesamt mind. 2)