MutMacher-Story #16

Auf geht's in eine lebenswerte Zukunft, in der aufeinander geachtet wird.


Faire Preise, regionale Produkte und klimaneutrale Produktionen. Bei Kiendler wird Nachhaltigkeit groß geschrieben und nicht erst seit der Corona-Krise. Ein kleines Unternehmen, welches einen großen Beitrag leistet und zum Umdenken anregt.

Vielen Dank für diese tolle MutMacher Story.

Die Firmengeschichte von Kiendler reicht bis ins Jahr 1696 zurück

Krise oder Chance?


Im Laufe der langjährigen Firmengeschichte ist die Menschheit schon durch viele Krisen gegangen und hat aus jeder gelernt. Die Corona-Pandemie legt offen, wie groß die Abhängigkeit zwischen den Ländern ist und stellt viele Branchen vor große Herausforderungen, beispielsweise wenn Importe wegfallen. Was für einige Unternehmen durchaus problematisch ist, kommt uns tatsächlich nun entgegen. Regionalität rückt wieder mehr in den Vordergrund und auch der Trend zu gesunden, pflanzlichen Lebensmitteln steigt. Für unser Kernöl und Weinlandmehl ist das eine tolle Chance.

Mut zur Innovation!


Auch bei unseren Mitarbeitern, der Unternehmensführung und unseren Kunden spielt der Umweltgedanke eine immer größere Rolle – trotz anderer Sorgen, die im Zusammenhang mit Corona derzeit aktuell sind. Die Krise sehen wir als Chance und möchten die Zeit nutzen, um die Nachhaltigkeit der Firma voranzutreiben. Hierfür haben wir uns entschieden unser Kernöl klimaneutral zu stellen. Das ist uns gelungen, in dem wir die CO2-Emissionen, die bei der Produktion unseres Kernöls entstehen, berechnet und die entsprechende Menge über den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten kompensiert haben. Um Verpackungsmüll zu sparen, kann das mit dem Goldpunkt ausgezeichnete Kernöl bei uns im Mühlenladen außerdem auch in ein mitgebrachtes Gefäß „gezapft“ werden. Im nächsten Schritt planen wir eine eigene Bio-Linie für unser Steirisches Kiendler Kürbiskernöl (g.g.A.).

Ein weiterer Beitrag zur Stärkung der Regionalität ist seit diesem Jahr unser Projekt Weinlandmehl. Das Getreide wird von heimischen Landwirten zu einem fairen Preis eingekauft und zu Weinlandmehl verarbeitet. Dadurch werden lange Transportwege vermieden und die heimischen Landwirte durch einen höheren Ertrag unterstützt. Unsere regionalen Bäcker, Selbstvermarkter und Buschenschänke verarbeiten das Weinlandmehl zu Gebäck, das dann im Umkreis verkauft wird. Das Weinlandmehl kann auch bei uns vor Ort im Mühlenladen gekauft werden.

Frische Produkte von den Feldern aus der Steiermark

Was kommt nach Corona?


Wenn jetzt viele kleine Läden von nebenan schließen müssen, weil die Einbußen während des Shut-Downs zu hoch waren, ist das schmerzlich anzusehen. Gleichzeitig führt es uns vor Augen, wie wichtig es gerade jetzt, aber auch allgemein ist, die heimischen Geschäfte zu unterstützen. Wir hoffen, dass dadurch bei mehr Menschen ein Umdenken stattfindet. Weg von „quick and easy“ in Richtung von dem was wirklich zählt: eine lebenswerte Zukunft, in der aufeinander geachtet wird. Auch wenn wir nur ein kleines Rädchen sind, wollen wir unseren Beitrag leisten, das Klima und unsere Umwelt zu schützen und damit eine lebenswerte Zukunft ermöglichen.

Danke an das Team von Kiendler. Für uns sind das wahre MutMacher.


Die Vielfalt bei Kiendler


„Wir denken an Morgen, seit über 300 Jahren.“ – Das ist der Leitspruch der Firma Kiendler; ein Familienbetrieb, bei dem ein Zweig aus dem anderen gewachsen ist.

Aus einer Getreidemühle entstand das Konzept, das Lebensmittelproduktion und Stromerzeugung verbindet – bis heute.

Neben der Elektroinstallation mit Anlagenbau, dem Elektrohandel samt Servicewerkstätten und dem E-Werk sind die Getreidemühle und das Steirische Kürbiskernöl (g.g.A.) das Aushängeschild. Die Kombination ist durchaus ungewöhnlich, aber letztendlich das, was Kiendler besonders macht.

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