MutMacher-Story #5

Den Menschen auch in schwierigen Zeiten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern

Der Krise traf uns unerwartet. Von einem Tag auf den anderen veränderte sich alles. Für viele Unternehmen auch ein guter Grund, bevorstehende Projekte zu verschieben, geplante Investitionen abzusagen und einfach mal innezuhalten. Stehen bleiben. Aber nur kurz. Gerade ausreichend, um sich neu zu orientieren und Ziele neu zu formulieren und dann frisch gestärkt und mit kreativen Ideen wieder voll loszustarten. So wie EatHappy. In dieser MutMacher Story erzählt uns der Geschäftsführer Florian Bell von seinem Weg durch die Corona Krise.


Krise oder Chance?


Als am Freitag, dem 13. März die Österreichische Bundesregierung gut und schnell reagierte und den Lock-Down verkündete ging es schlagartig und unser sonst so selbstverständlich gewordener Wachstumskurs bekam einen – im Nachhinein kurzen – aber sehr harten Dämpfer. Im ersten Moment des Schocks haben die Menschen Convenience Produkte und Ultrafrische kaum mehr gekauft, sondern sich auf Produkte mit langem MHD und Haltbarkeit konzentriert. Also war natürlich mein erster Gedanke jener, dass wir in einer handfesten Krise angekommen sind. In enger und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren Kunden im Österreichischen LEH haben wir auf die Situation reagiert, Sortimente reduziert und angepasst und dabei haben auch uns Themen wie Kurzarbeit, Produktionsrückgänge und Umsatzverlust in den letzten beiden Monaten stark beschäftigt.

Mittlerweile haben wir dank einer engagierten und einzigartigen Teamleistung in engster, täglicher (digitaler!) Abstimmung wieder viel Schwung aufgenommen und spüren, dass sich die Menschen in Österreich wieder etwas Spezielles und Gutes gönnen wollen, vermutlich mehr denn je zuvor. Ich sehe in der Covid-19 Pandemie natürlich zuallererst eine globale Krise, die wir als Gemeinschaft und auch wirklich nur gemeinsam – sei es gemeinsam als Österreicher, Europäer und Weltenbürger lösen und bewältigen müssen. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, dass auf alle Rücksicht genommen wird bis hin zum Ein-Personen-Unternehmen und wir diese Zeit solidarisch meistern.

Mittel- und Langfristig sehe ich diese Zeit aber auch als Chance. Ich sehe beispielsweise gerade selber wie ausgezeichnet Home Office funktioniert, dass es aus meiner Sicht auch auf Sicht ausreichen muss 2-3 Tage pro Woche im Office vor Ort zu sein und dadurch den Pendel- und Stadtverkehr zu reduzieren. Darüber hinaus zeigt uns diese Krise, dass wir auf die Umwelt und unsere Erde mehr achten müssen, aber auch das ist eine Chance, nämlich jene, dass wir jetzt eine Zukunft gestalten, die für unsere Kinder und zukünftige Generationen wieder etwas lebenswerter und grüner wird. Wenn jetzt die Weichen mit Mut und Weitsicht richtig gestellt werden, kann und wird die Zukunft von Österreich positiv und sehr gut werden!

Mut zur Innovation!


Kurz hatte uns die Krise in Ihrem Bann und alle Neuprojekte und Wachstumsthemen wurden in die Schublade gepackt und schienen meilenweit entfernt. Jetzt 2 Monate nach Beginn der Pandemie in Österreich haben wir wieder Neueröffnungen von Shop-in-Shop Standorten so wie aktuell bei Maximarkt in Linz oder im Juni mit Billa in Wien in der Rathausstraße. Wir machen auch wieder Verkostungen und unser Personal produziert täglich mit vollem Einsatz und Elan. Gerade jetzt launchen wir unsere leckeren Baos als ideale Ergänzung zu Sushi, Poke Bowls und Co und haben innerhalb kürzester Zeit auch eine Home Delivery Lösung auf eathappy.at installiert.

Sich gerade jetzt etwas Gutes zu tun und auf eine ausgewogene, gesunde und frische Ernährung zu achten, halte ich für sehr wichtig. Und wenn wir da mit unserem leckeren EatHappy Sushi etwas dazu beitragen können, freut es mich doppelt.

Was kommt nach Corona?


Mein „new normal“ ist vielleicht eine etwas romantische Version, aber Träumen ist ja erlaubt und aus so einigen Träumen ist schon viel Neues entstanden.

Ich hoffe, dass uns die Krise als Gesellschaft regional und global zusammenrücken lässt und wieder etwas solidarischer werden lässt. Ich hoffe und glaube auch, dass auch in anderen Branchen wieder verstärkt regional und lokal produziert wird und nur da wo es notwendig ist global gesourced wird. Für den Produktionsraum Europa sehe ich das als große Chance, wenn jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden, Digitalisierung nicht nur gefördert, sondern als Standard etabliert wird. Für den Tourismus sehe ich eine Renaissance des Österreich Urlaubs, nicht nur 2020 sondern auch darüber hinaus. Ich drück dem Tourismus fest die Daumen, als einer der wesentlichen Pfeiler unseres Wirtschaftsraums, diese harte Zeit so gut wie möglich zu überstehen. Ich freue mich jedenfalls schon auf meine Urlaube 2020 in meiner Heimat im Yspertal im Waldviertel, in Salzburg und Kärnten. Gemeinsam schaffen wir das!


Wirf einen Blick hinter die Kulissen von EatHappy:



Danke an das Team von Fa. EatHappy. Für uns sind das wahreMutMacher.



EatHappy


EatHappy Österreich wurde vor wenigen Jahren gegründet und hat sich in den letzten Jahren als innovativer Shop-in-Shop und Asian Food Partner der führenden Anbieter im Österreichischen LEH entwickelt. Seit Anfang 2019 darf Florian Bell die Geschicke als CEO von EatHappy Österreich & Slowakei gemeinsam mit seinem engagierten Team leiten. Sie produzieren täglich frisch per Hand in den beiden Großküchen in Böheimkirchen und Bratislava und versorgen über 500 EatHappy Vitrinen im LEH täglich mit frischem, selbstgemachten Sushi und führen darüber hinaus knapp 35 Shop-in-Shop Standorte bei Spar, Interspar, Maximarkt, Billa und Merkur, in denen direkt vor Ort im Supermarkt vom Personal produziert wird. Insgesamt werden an den Standorten circa 220 Mitarbeiter beschäftigt. Es handelt sich nicht um ein Franchisesystem, sondern EatHappy beschäftigt ausschließlich Eigenpersonal und sehe gerade darin einen ihrer USPs. Gerade in den letzten beiden Jahren konnte das Unternehmen stark wachsen und für heuer haben sie sich vorgenommen trotz Covid-19 weiterhin den Wachstums- und Qualitätskurs in Österreich fortzuführen und den Menschen in ungewissen Zeiten ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern und einen Moment des Genusses zur ermöglichen.

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